Historie

Martin Dürbeck

Gründung 1896

Die Geschichte der Anton Dürbeck GmbH begann in der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Im Jahre 1896 gründeten Martin und Katharina Dürbeck den Martin Dürbeck Fruchthandel.
Das Geschäft entwickelte sich schnell und überstand dank gesunder Strukturen und der Tatkraft seiner Inhaber mehrere politische Umbrüche in den folgenden Jahren, so auch den Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie im Jahre 1919.

Nach dem Willen des Versailler Vertrages gehörte das Egerland, und damit Falkenau, nun zur neu gegründeten tschechoslowakischen Republik. Gemeinsam mit seinem Bruder setzte Anton Dürbeck das Werk des Vaters in diesem neuen Staat fort. Das Unternehmen überstand die Weltwirtschaftskrise und den Untergang des neuen Staates im Jahre 1938.
Zur dieser Zeit war Martin Dürbeck Fruchthandel bereits ein angesehenes Fruchtimport-Unternehmen.

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Kriegswirren und Vertreibung

Im Jahre 1945 kam das vorläufige „AUS”. In der neu entstandenen kommunistischen Republik Tschechoslowakei war kein Platz mehr für das Unternehmen.

Wie weitere fünfzehn Millionen Deutsche, die in den Jahren 1945/46 aus den Ostgebieten vertrieben wurden, zählten auch Anton Dürbeck und sein Bruder mit ihren Familien zu den Opfern der Abkommen von Jalta und Potsdam. Nach den Kriegswirren ließ sich Anton Dürbeck zunächst in Wetzlar und schließlich in Frankfurt am Main nieder. Dort gründete er den Anton Dürbeck Fruchthandel.

Übernahme durch Karl Dürbeck 1954

Karl Dürbeck

Anton Dürbeck starb im Januar 1954.
Sein Sohn Karl, der gerade das Studium der Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen hatte, übernahm die Firma, die zu diesem Zeitpunkt ihren Sitz in der Großmarkthalle in Frankfurt hatte. Mit dem allgemeinen Aufschwung und der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den fünfziger Jahren wuchs auch die Firma. Zu den anfänglichen Geschäftskontakten mit Holland und Italien kamen bald schon Spanien und Argentinien dazu, schließlich Chile und andere Länder der südlichen Hemisphäre. Im Jahre 1976 errichtete Karl Dürbeck ein eigenes Büro- und Lagerhaus am Frankfurter Großmarkt. Der Stand in der Halle wurde im Jahre 1980 unter dem Namen Omnia-Frucht GmbH als selbständige Einheit ausgegliedert.

Umwandlung in die Anton Dürbeck GmbH 1983

Im Jahre 1983 erhielt die traditionsreiche Firma ihr heutiges Gesicht.
Im Zuge des Umwandlungsgesetzes wurde die Einzelfirma in die
Anton Dürbeck GmbH umgewandelt. Aufgrund des Umzugs des Frankfurter Großmarkts im Jahr 2004 hat die Anton Dürbeck GmbH ihren Firmensitz von Frankfurt nach Bad Homburg v.d.H., in die unmittelbare Nähe des neuen Frischezentrums verlegt. Mit Beginn der Achtziger engagierte sich Karl Dürbeck auch in der Produktion von Obst in Chile. Hier entstand im Laufe der Jahre mit Frutasol Chile ein Produktions- und Exportbetrieb von beachtlicher Größe.
Seit Anfang der neunziger Jahre importiert Anton Dürbeck GmbH Bananen aus Ecuador der inzwischen etablierten Marke Excelban. Die Firma arbeitet eng mit Kooperationspartnern aus Bologna, Barendrecht (Rotterdam) sowie Gdynia zusammen.
Ein qualifizierter Mitarbeiterstab verwirklicht die Strategie des Hauses:
Erfolgreiche Zukunft durch Unabhängigkeit, Flexibilität und Eigenständigkeit auf einer soliden Grundlage und einer jahrzehntelangen Erfahrung.

Die vierte Generation – Mathias Dürbeck

Mathias Dürbeck

Hierfür steht seit 1988 auch Sohn Mathias Dürbeck, der nach seinem Volkswirtschafts-Examen zunächst Erfahrungen im internationalen Banking sammelte. Der Repräsentant der vierten Generation Dürbeck garantiert mit seiner jungen Mannschaft die Fortsetzung der erfolgreichen Unternehmensführung. Das Haus Dürbeck ist im internationalen Importgeschäft ein wichtiger und interessanter Faktor für Kunden aller Marktsegmente.